Innovation & Konzeptvalidierung

Neue Ideen werden nicht allein dadurch tragfähig, dass sie überzeugend klingen. Organisationen müssen einschätzen, ob ein Vorhaben ein relevantes Problem adressiert, wie belastbar ein Konzept bereits ist und welche Entwicklungsmöglichkeiten in einem bestehenden Ansatz liegen.

Ehrlich & Esther unterstützt Organisationen dabei, frühe Vorhaben einzuordnen, ausgearbeitete Konzepte zu prüfen und bestehende Ansätze gezielt weiterzuentwickeln. Die organisationsbezogene Analyse wird um eine neurodivergente Perspektive ergänzt. Dadurch werden etablierte Annahmen, mögliche Barrieren und weniger offensichtliche Alternativen gezielt mitgeprüft.

Die drei Angebote setzen an unterschiedlichen Entwicklungsständen an: Der Innovations-Check betrachtet eine frühe Idee oder ein Vorhaben. Die Konzeptvalidierung prüft ein bereits beschreibbares Konzept. Die Potenzialentwicklung richtet sich auf die gezielte Weiterentwicklung eines vorhandenen Ansatzes.

Innovationspotenzial

Relevanz und Innovationsgrad prüfen

Konzeptvalidierung

Tragfähigkeit vielfältig und realistisch prüfen

Potenzialentwicklung

Ansätze gezielt weiterentwickeln

Innovations-Check: 
frühe Vorhaben fundiert einordnen

Mehrwert für Ihre Organisation

Frühe Ideen können neue Möglichkeiten eröffnen, binden aber schnell Zeit, Budget und Aufmerksamkeit. Vor weiteren Investitionen sollte deshalb geklärt werden, welches Problem tatsächlich bearbeitet wird, für wen der Ansatz relevant ist, worin sein Neuheitswert liegt und welche Annahmen bisher noch nicht ausreichend geprüft wurden.

Der Innovations-Check ordnet eine Idee, ein erstes Konzept oder ein Entwicklungsvorhaben anhand vereinbarter Kriterien ein. Er macht sichtbar, welche Bestandteile bereits plausibel begründet sind, wo Lücken oder Risiken liegen und welche Informationen für die nächste Entscheidung noch benötigt werden.

Dabei geht es nicht um ein vorschnelles Urteil darüber, ob eine Idee „gut“ oder „schlecht“ ist. Entscheidend ist, ihre Relevanz, ihren Neuheitsgrad und ihre Passung zum organisationalen Kontext nachvollziehbar zu beurteilen.

Rahmen & Beteiligte

Das Angebot eignet sich für frühe Ideen, erste Konzepte sowie Produkt-, Dienstleistungs-, Prozess- oder Organisationsvorhaben, bei denen eine Entscheidung über die weitere Bearbeitung ansteht.

Je nach Fragestellung werden Projektverantwortliche, zuständige Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger, Fachpersonen sowie mögliche Nutzende oder betroffene Arbeitsbereiche einbezogen.

Prüfgegenstand, Vergleichsrahmen, Entscheidungsbedarf, vorhandene Informationen, Beteiligung und Verwendung der Ergebnisse werden vor Beginn vereinbart.

Ablauf & Methodik

Auftrags- und Entscheidungsklärung
Das Vorhaben, sein Entwicklungsstand und die anstehende Entscheidung werden eingegrenzt. Gleichzeitig wird festgelegt, für welchen organisatorischen, funktionalen oder marktbezogenen Vergleichsrahmen die Aussagen gelten sollen.

Problem- und Nutzungskontext
Das zugrunde liegende Problem, die relevanten Zielgruppen, bestehende Lösungen und der erwartete Nutzen werden betrachtet. Dabei wird geprüft, welche Beobachtungen oder Informationen bereits vorliegen.

Relevanz- und Neuheitsprüfung
Das Vorhaben wird anhand vereinbarter Kriterien betrachtet. Dazu können Relevanz, Neuheitsgrad, strategische Passung, Anschlussfähigkeit, Umsetzbarkeit, Zugänglichkeit und Risiken gehören.

Annahmen und Handlungsoptionen
Zentrale Annahmen, Gegenhinweise und offene Fragen werden sichtbar gemacht. Darauf aufbauend werden realistische Optionen für Fortführung, Anpassung, weitere Prüfung, Zurückstellung oder Beendigung entwickelt.

Empfehlung und nächste Prüfung
Die Ergebnisse werden zusammengeführt und in eine begründete Empfehlung übersetzt. Für noch offene Annahmen werden geeignete nächste Prüfschritte, Zuständigkeiten und Entscheidungspunkte festgelegt.

Ergebnis
Das Ergebnis ist eine fundierte Entscheidungsgrundlage mit einer Einordnung von Relevanz und Neuheitsgrad, erkennbaren Stärken, Lücken und kritischen Annahmen.

Ergänzend entstehen ein Vergleich realistischer Handlungsoptionen, eine begründete Empfehlung sowie ein Plan für die notwendigen nächsten Prüfungen. Je nach Auftrag können die Ergebnisse als kompakter Bericht, Kriterienmatrix, Optionsübersicht oder Prüfplan aufbereitet werden.

Konzeptvalidierung: 
Tragfähigkeit vor der Umsetzung prüfen

Mehrwert für Ihre Organisation

Ein Konzept kann auf den ersten Blick überzeugend erscheinen und dennoch Lücken zwischen Problem, Zielgruppe, angestrebter Wirkung, Abläufen, Verantwortlichkeiten und verfügbaren Ressourcen enthalten. Werden solche Unstimmigkeiten erst während der Umsetzung sichtbar, entstehen vermeidbare Anpassungen, Verzögerungen oder Fehlentscheidungen.

Die Konzeptvalidierung prüft eine klar benannte Konzeptfassung auf innere Stimmigkeit, Beleglage, Praxistauglichkeit, organisationale Anschlussfähigkeit, Ressourcenbedarf und Risiken. Sie zeigt, welche Bestandteile tragfähig erscheinen, wo Nachschärfungsbedarf besteht und welche Fragen vor einer Umsetzung noch geklärt oder erprobt werden müssen.

Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei den Übergängen zwischen Konzept und tatsächlichem Arbeitsalltag: Sind Informationen verständlich? Sind Rollen und Entscheidungswege geklärt? Können unterschiedliche Nutzungs-, Denk- und Arbeitsweisen berücksichtigt werden? Und sind die Voraussetzungen für die geplante Umsetzung realistisch?

Rahmen & Beteiligte

Voraussetzung ist ein bereits beschreibbares Konzept mit erkennbaren Zielen, Bestandteilen, Annahmen und einer vorgesehenen Umsetzungslogik. Die Konzeptvalidierung kann vor einer Investitionsentscheidung, einem Pilotprojekt, einer Einführung oder einer grundlegenden Überarbeitung eingesetzt werden.

Je nach Fragestellung werden Konzeptverantwortliche, Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger, Personen aus der späteren Umsetzung, mögliche Nutzende oder betroffene Bereiche sowie relevante Fachstellen einbezogen.

Vor Beginn werden die zu prüfende Konzeptfassung, der organisatorische Kontext, die Entscheidung, die Bewertungskriterien, die benötigten Informationen und die Ergebnisverwendung festgelegt.

Ablauf & Methodik

Auftrags- und Versionsklärung
Die konkrete Konzeptfassung, der Prüfauftrag, die anstehende Entscheidung und der verfügbare Informationsstand werden eindeutig bestimmt.

Rekonstruktion des Konzeptes
Problem, Zielgruppen, Zielbild, Kernbestandteile, Wirkannahmen, Prozesse, Rollen, Ressourcen und Voraussetzungen werden zu einem vollständigen Konzeptprofil zusammengeführt.

Beleg- und Praxistauglichkeitsprüfung
Vorhandene Dokumente, Daten, Erfahrungen, Rückmeldungen oder Fachgespräche werden ausgewertet. Belege, Gegenbelege, Annahmen und noch fehlende Informationen werden voneinander getrennt.

Bedingungen, Risiken und Optionen
Das Konzept wird anhand der vereinbarten Kriterien bewertet. Tragfähige Bestandteile, Widersprüche, notwendige Voraussetzungen, mögliche Risiken und Überarbeitungsbedarfe werden benannt. Anschließend werden realistische Handlungsoptionen entwickelt und verglichen.

Ergebnis und nächste Entscheidung
Die Ergebnisse werden zu einer Entscheidungsvorlage verdichtet. Abhängig vom Befund werden konkrete Schritte für Überarbeitung, Pilotierung, weitere Prüfung, Fortführung oder Zurückstellung festgelegt.

Ergebnis
Das Ergebnis zeigt, ob die geprüfte Konzeptfassung im vereinbarten Kontext tragfähig, bedingt tragfähig, überarbeitungsbedürftig, erprobungsbedürftig oder aufgrund fehlender Informationen noch nicht abschließend beurteilbar ist.

Übergeben werden ein nachvollziehbares Konzeptprofil, eine kriterienbasierte Bewertung, die wesentlichen Stärken, Bedingungen, Risiken und offenen Fragen sowie eine begründete Empfehlung. Je nach Auftrag können außerdem eine Entscheidungsvorlage, ein Überarbeitungsplan oder ein Plan für einen Pilot beziehungsweise weitere Prüfungen entstehen.

Potenzialentwicklung: 
bestehende Ansätze gezielt weiterentwickeln

Mehrwert für Ihre Organisation

Nicht jedes Innovationsvorhaben beginnt mit einer neuen Idee. Häufig ist bereits ein Ansatz vorhanden, der erkennbare Stärken besitzt, bisher aber nicht ausgeschöpft, klar fokussiert oder konsequent weiterentwickelt wurde. Einzelne Bestandteile können funktionieren, ohne dass bereits deutlich ist, welche Entwicklungsrichtung den größten Nutzen verspricht.

Die Potenzialentwicklung setzt deshalb nicht bei einer leeren Ideenfläche an. Sie untersucht, welche Möglichkeiten in einem vorhandenen Ansatz angelegt sind, welche davon zum Ziel und zum organisationalen Kontext passen und wie daraus eine belastbarere Entwicklungsrichtung entstehen kann.

Bestehende Erfahrungen, Ressourcen, Stärken und noch nicht erfüllte Bedarfe werden zusammengeführt. Daraus werden mehrere mögliche Entwicklungsrichtungen abgeleitet, miteinander verglichen und zu einem geschärften Zielansatz verdichtet.

Rahmen & Beteiligte

Das Angebot eignet sich für bestehende Produkte, Dienstleistungen, interne Prozesse, Arbeitsweisen, Projekte oder Konzepte, deren grundsätzliche Substanz erkennbar ist, deren weitere Entwicklungsrichtung jedoch noch geklärt werden soll.

Einbezogen werden die Personen, die relevantes Wissen über den Ansatz, seine Nutzung, seine bisherige Entwicklung oder seine Umsetzung besitzen. Dazu können verantwortliche Rollen, Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger, Fachpersonen, Beschäftigte sowie mögliche Nutzende gehören.

Ausgangsansatz, Entwicklungsziel, Entscheidungsspielraum, Beteiligung, vorhandene Informationen und gewünschtes Ergebnis werden vor Beginn abgestimmt.

Ablauf & Methodik

Ziel- und Auftragsklärung
Der vorhandene Ansatz, sein aktueller Stand und die gewünschte Weiterentwicklung werden eingegrenzt. Gleichzeitig wird geklärt, welche Entscheidung durch die Beratung vorbereitet werden soll.

Ausgangslage und Entwicklungsgeschichte
Ziele, Bestandteile, bisherige Entscheidungen, Erfahrungen, Stärken, Grenzen und offene Fragen werden zu einem gemeinsamen Ausgangsbild zusammengeführt.

Potenziale und Entwicklungsrichtungen
Aus vorhandenen Stärken, Ressourcen, Rückmeldungen und noch nicht erfüllten Bedürfnissen werden begründete Entwicklungsmöglichkeiten abgeleitet. Gegenhinweise, Voraussetzungen und mögliche Nebenwirkungen werden ebenfalls berücksichtigt.

Optionenvergleich und Auswahl
Mehrere Entwicklungsrichtungen werden ausgearbeitet und anhand vereinbarter Kriterien verglichen. Dazu können Zielbeitrag, Nutzen, strategische Passung, Umsetzbarkeit, Ressourcenbedarf, Zugänglichkeit und Risiken gehören.

Schärfung und Transfer
Die ausgewählte Entwicklungsrichtung wird zu einem klareren Zielansatz ausgearbeitet. Kernbestandteile, Nutzen, Rollen, Voraussetzungen, offene Prüfbedürfnisse und nächste Schritte werden festgelegt.

Ergebnis
Das Ergebnis ist ein Potenzialportfolio mit begründeten Entwicklungsmöglichkeiten und einem Vergleich realistischer Entwicklungsrichtungen.

Darauf aufbauend entsteht ein geschärfter Zielansatz mit klaren Bestandteilen, Bedingungen und offenem Prüfbedarf. Ergänzend werden konkrete nächste Schritte, Verantwortlichkeiten, mögliche Erprobungen und der nächste Entscheidungspunkt festgehalten.

Information icon

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.